|
Schmiedel kritisiert Stellenabbau bei der Polizei |
|
|
|
|
Der Stellenabbau bei der Polizeidirektion Ludwigsburg geht weiter, allein 2008 sollen, nach dem Willen der CDU, acht weitere Stellen gestrichen werden. Einen Antrag der SPD-Landtagsfraktion zum sofortigen Stop des Stellenabbaus wurde von der Landesregierung abgewiesen, wie Claus Schmiedel dem Ludwigsburger SPD-Ortsverein berichtete.
Für den Landtagsabgeordneten ist dies unbegreiflich, insbesondere nachdem er sich bei einem Besuch der Ludwigsburger Polizeidirektion selbst ein Bild von der angespannten Personalsituation machen konnte. „ In Zeiten immer größerer Gewaltbereitschaft kann es sich die CDU-Regierung nicht erlauben, am Personal bei der Polizei und damit an der Sicherheit der Bürger, zu sparen“, so Schmiedel. Die SPD-Fraktion stellt deshalb nächste Woche einen Eilantrag im Landtag um die Stellenstreichungen wieder rückgängig zu machen. Wenn die CDU an ihren Einsparplänen festhält, hat dies, laut Schmiedel, zwei schlimme Folgen für die Sicherheit in Stadt und Kreis Ludwigsburg. Zum ersten muss die Polizeidirektion ihre bewährte Vorbeugungsarbeit weitgehend einstellen und zum anderen müssen sich die Bürger darauf einstellen, dass die Polizei nicht mehr unmittelbar kommen kann, wenn man sie braucht. „Die Leidtragenden sind die Menschen, die ganz konkret auf die Polizeibeamten vor Ort angewiesen sind“, stellt die Ludwigsburger SPD-Vorsitzende Andrea Vogt fest. Der erste Schritt zur Prävention liegt in einem guten Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche, auch hier gebe es in Ludwigsburg viel Nachholbedarf, stellt der SPD-Abgeordnete fest. Ganstagesschulen und vermehrte Schulsozialarbeit sind wichtige Stützen um der Gewalt entgegenzuwirken, aber auch hier bremse die CDU an den entscheidenden Stellen. Claus Schmiedel: “Es bleibt trotzdem eine vordringliche Aufgabe, potentielle Täter dadurch abzuschrecken, dass sie schnell gefasst und bestraft werden. Schon die Präsenz der Polizei auf der Straße und verstärkte Kontrollen haben auf viele eine abschreckende Wirkung können gerade jugendliche Ersttäter von Straftaten abhalten.“
|